VIRA POSITIV
 

Überschrift

Die Fahrt


Gottesdienst beim ÖKT


Schloss-Besichtigung

Begegnung mit Kaliningrader Deligation

Landschaften


Theaterstück „Heimat Planet“


Podiumsdiskussion


Städtereisen- München

Schon im Januar, bei dem Neujahrsempfang in Oerlinghausen, gab der Visitator der Deutschen Bischofskonferenz Dr. Alexander Hoffmann an uns bekannt, dass es bei den bevorstehenden Ökumenischen Kirchentagen in München zahlreiche Aktivitäten auch für die Deutschen aus Russland geben wird.

Darunter die Ausstellung mit dem Russlanddeutschen Haus auf der AGORA, mehrere Auftritte der Chöre und Teilnahme der Christen aus Kaliningrad (Königsberg) geplant ist. So beschloss die Landesgruppe NRW an demn Ökumenischen Kirchentagen in München Teil zu nehmen und organisierte eine Busfahrt nach München.

Fast alle Ortsgruppen aus NRW waren dabei vertreten. Auch Vertreter der anderen Vereine, Mitglieder der VIRA E.V. wie „Freundeskreis der Deutschen aus GUS“ aus Neuss und der „Forum der Russlanddeutscher –Essen“. Eine zweite Gruppe der Kirchenpilger bildeten die Jugendlichen der Theatergruppe aus dem Verein „ Forum der Russlanddeutschen Essen“. Diese Gruppe der Jugendlichen wurden extra zu dem Begegnungsabend zwischen den Christen aus Kaliningrad und den Russlanddeutschen in BRD eingeladen. Denn das Thema, welches die Jugendlichen in ihrem Theaterstück „ Heimat-Planeten“ ansprachen betraf nicht nur uns, Deutsche aus Russland – die die Möglichkeit hatten hierher zukommen oder diejenigen, die aus welchen Gründen auch immer „dort“ geblieben sind, sondern auch alle Heimatvertriebenen, die auf der Suche nach „Ihrer HEIMAT“ sind. Nicht umsonnst hatte manchso einer Tränen in Augen, als die Jugendlichen die mit der Aufführung beendeten. Unsere Ankunft in München begann mit dem Ökumenischen Gottesdienst für Vertriebene und Aussiedler in der Paul-Gerhardt-Kirche welcher von Helge Klassohn, dem Beauftragten des Rates der EKD für Fragen der Vertriebenen und Spätaussiedler und dem Visitator Dr. Alexander Hoffmann geleitet wurde. Musikalische Begleitung bildeten die Aussiedler-Chöre aus Augsburg und Sulzbach.

Der Ehrengast des Gottesdienstes, Dr. Christoph Bergner, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen freute sich aufrichtig viele bekannte Gesichter aus NRW unter den Teilnehmer zu sehen und fotografierte sich gerne mit unserer Gruppe.

Da wir von München und Bayern was sehen wollten, hatten wir eine Stadtrundfahrt so wie Besichtigung der Königsschlösser „Neuschwanstein“ organisiert. Ausführliche Geschichten dazu lieferte der Reiseleiter Sascha, der uns in die Geschichte der Entstehung des Königsreiches Bayerns, deren Königlichen Familien, so wie wohl dem bekanntesten und umstrittensten König Ludwig II, eintauchte.

Aber der aufregendste Teil oder wohl auch am unvergesslichsten bleibt der Abend der Begegnung mit der Gruppe aus Königsberg mit der Aufführung der Theatergruppe aus Essen. Die Begegnung fand in dem Pfarrheim St. Johannes Baptist, in Pfaffenhofen a.d.Ilm statt. In dem Pfarrheim, wo Dr. Alexander Hoffmann seine Laufbahn als junger Prediger begann und wo er immer noch viele Freunde, nicht nur unter den Russlanddeutsche, bis heute hat. Dank dieser guten Kontakte konnte er einen gemütlichen Abend mit Abendessen und anschließendem Konzert organisieren. Nachdem der ev. Kirchenchor aus Königsberg einige Lieder präsentierte, wollten auch wir etwas dazu tun. Wir hatten viele Chorteilnehmer so wie unseren Akkordeonspieler Anton dabei. So traten diese spontan mit dem Lied „Mein schönes Nordrhein-Westfahlen auf.“ Auch viele andere Lieder in deutsch und russisch erklangen an diesem Abend. Rosa Seifert mit ihrem Sohn als Duett rührten alle mit ihrem Lied: Ein Schönes Abschiedslied war wohl das Lied „Moskauer Abende“ und ein gemeinsames Erinnerungsfoto von allen Teilnehmern. Unsere neuen Freunde aus Königsberg erwarten jetzt uns zum gegenseitigen Besuch. Die Teilnehmer der Landesgruppe NRW nahm die Einladung mit Begeisterung an.